Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitsunfälle um 5,3 Prozent, während die Zahl der Unfälle auf dem Weg von und zur Arbeit („Wegeunfälle“) um 2,9 Prozent zurückging. Gestiegen ist die Zahl der tödlichen Unfälle von 73 auf 75. Die Zahl der neuen Unfallrenten stieg um 20 Prozent auf 986.

Unfallrenten werden gezahlt, um die körperlichen und wirtschaftlichen Folgen eines Arbeitsunfalls oder Wegeunfalls auszugleichen.

Mehr Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheiten

Zugelegt hat die Zahl der Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheiten. Gingen 2024 noch 2.823 Anzeigen ein, waren es im Jahr 2025 3.029 Anzeigen – ein Plus von sieben Prozent. Anerkannt wurden 538 Berufskrankheiten, das sind 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die häufigsten Berufskrankheiten waren Hautkrebs und Vorstufen durch natürliche UV-Strahlung (281 Fälle), Lärmschwerhörigkeit (104 Fälle) und asbestbedingte Erkrankungen (60 Fälle).

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